Unsere neue Rinderfamilie: Ein Wunder im Wald, ein Zuhause bei uns

Wenn ein Kälbchen mitten in der Nacht im kalten Wald gefunden wird, dann ist das mehr als nur Zufall – es ist ein Wunder. Ohne die wachsamen Augen von Iris Müller hätte Merle diese Nacht nicht überlebt. Doch Iris wusste sofort: Sie wollte nicht nur dieses eine Leben retten. Sie wollte der ganzen Familie ein neues Schicksal schenken.

Der Weg dorthin war lang und steinig. Es waren viele schlaflose Nächte, intensives Grübeln und unzählige Gespräche, bis endlich die richtige Verbindung entstand: Sabine von unserem Verein „Lebenshilfe Kuh und Co. e.V.“. Gemeinsam sorgten Sie dafür, dass Merle, ihr Bruder Ludwig und schließlich auch ihre Mutter Fenja einen sicheren Hafen finden.

Ohne unermüdliches Rufen von Mama Fenja in der Dunkelheit, ihren verzweifelten Ruf in den Wald hinein, wäre Iris nie auf die Spur von Merle gestoßen. Dass wir nun dank eines verständnisvollen Landwirts alle drei Tiere – Mama Fenja, Merle und Ludwig – bei uns aufnehmen durften, ist für uns ein Geschenk des Schicksals.

Am 22. November 2026 durften wir dieser wunderbaren Familie ein Leben in gemeinsamer Freiheit auf unserem Partnerhof im Obermarchtal schenken. Heute weiden sie sicher und geborgen auf den Weiden, fernab von Gefahr und Angst. Für uns ist es die größte Bestätigung, dass unsere Arbeit Sinn macht: Wo einmal Verzweiflung herrschte, gibt es nun ein Zuhause.


Willkommen zu Hause, liebe Familie! 


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